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Aspartat-Aminotransferase · ASAT · GOT · SGOT
AST quantifiziert die Enzymaktivität, die am Aminosäurestoffwechsel beteiligt ist, insbesondere die Übertragung von Aminogruppen zwischen Aspartat und Alpha-Ketoglutarat.
Referenzbereiche können je nach Labor leicht variieren und sind im Allgemeinen für beide Geschlechter gleich.
Aspartat-Aminotransferase (AST), auch bekannt als Glutamat-Oxalacetat-Transaminase (GOT), ist ein Enzym, das in verschiedenen Geweben, einschließlich der Leber, des Herzens und der Muskeln, vorkommt. Es spielt eine Schlüsselrolle im Aminosäurestoffwechsel, indem es die reversible Übertragung einer Aminogruppe von Aspartat auf Alpha-Ketoglutarat katalysiert, wodurch Oxalacetat und Glutamat entstehen. Klinisch ist AST ein wichtiger Biomarker für die Lebergesundheit und wird oft zusammen mit Alanin-Aminotransferase (ALT) gemessen, um die Leberfunktion zu bewerten. Erhöhte AST-Spiegel können auf Leberschäden oder -erkrankungen wie Hepatitis oder Zirrhose hinweisen, können jedoch auch Schäden an anderen Geweben wie dem Herzen oder den Muskeln widerspiegeln. Im Kontext der sportlichen Leistung und des Biohackings können AST-Spiegel überwacht werden, um die Muskelgesundheit und -erholung zu bewerten, da intensives Training die AST-Spiegel vorübergehend erhöhen kann. Es ist jedoch wichtig, potenzielle Störfaktoren wie kürzliche körperliche Aktivität, Medikamente und Alkoholkonsum zu berücksichtigen, die die AST-Spiegel beeinflussen können. Tageszeitvariationen sind minimal, aber eine Nüchternabnahme wird allgemein empfohlen, um postprandiale Schwankungen zu vermeiden, die die genaue Messung beeinträchtigen könnten.
Klinische Bedeutung
Erhöhte AST-Spiegel weisen typischerweise auf Leberschäden oder -erkrankungen hin, können jedoch auch einen Myokardinfarkt oder Muskelverletzungen widerspiegeln. Niedrige AST-Spiegel sind im Allgemeinen klinisch nicht signifikant.
Progressiv steigende AST-Werte können auf eine Verschlechterung der Leberfunktion oder anhaltende Gewebeschäden hinweisen. Wiederholungstest in 4 Wochen, wenn erhöht.
Fallende AST-Werte deuten auf eine Verbesserung der Leberfunktion oder eine Genesung von Gewebeverletzungen hin.
Nachtest-Intervall
4 Wochen, wenn außerhalb des optimalen Bereichs
Hinweis:
Konsultieren Sie einen Gesundheitsdienstleister, bevor Sie mit einer Supplementierung beginnen, insbesondere wenn Sie bestehende Gesundheitszustände haben.
Die Werte können im Laufe des Tages variieren; Morgenuntersuchungen werden für Konsistenz bevorzugt.
Testhäufigkeit
Jährlich für gesunde Erwachsene, häufiger bei Überwachung von Lebererkrankungen.
Aktuelle Forschung legt nahe, dass die Referenzbereiche für AST (GOT) signifikant zwischen Populationen und Methoden variieren können, was zu Debatten über optimale Ziele und Störfaktoren führt, die deren Interpretation beeinflussen. Forscher haben bisher keinen standardisierten Ansatz zur Harmonisierung der AST-Ergebnisse in verschiedenen Laboren etabliert, was die diagnostische Genauigkeit verbessern könnte. Darüber hinaus bleiben klinische Fragen unbeantwortet bezüglich der spezifischen Schwellenwerte der AST-Erhöhung, die mit verschiedenen Stadien der Lebererkrankung korrelieren und deren prognostische Implikationen in unterschiedlichen Patientengruppen.
429
Zitierungen gesamt
17
Human/RCT
2.5
Ø Einfluss
2025
Neueste
Forscher beobachteten eine Metaanalyse zur Identifizierung von Biomarkern, die mit der Schwere von COVID-19 assoziiert sind. Sie fanden heraus, dass die ASAT-Spiegel in schweren Fällen signifikant höher waren als in nicht schweren Fällen, was auf eine potenzielle Rolle in der prognostischen Risikostratifizierung hinweist. Weitere Biomarker wie C-reaktives Protein und Interleukin-6 wurden ebenfalls mit einer erhöhten Schwere der Erkrankung in Verbindung gebracht.
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Diese Übersicht diskutierte die Notwendigkeit der Standardisierung bei der Messung von Aspartat-Aminotransferase (ASAT) Werten über verschiedene Labore hinweg. Forscher schlugen ein einheitliches Referenzsystem vor, um die Kompatibilität der ASAT-Ergebnisse zu verbessern, und deuteten darauf hin, dass stabile Referenzmaterialien die Genauigkeit der Enzymmessungen in klinischen Einstellungen verbessern könnten.
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Forschungspublikationen über AST (GOT) im Zeitverlauf
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