C-Peptid, auch bekannt als Verbindungspeptid oder Proinsulin C-Peptid, ist ein endogenes Peptid, das in der Bauchspeicheldrüse als Nebenprodukt der Insulinsynthese produziert wird. Es wird aus Proinsulin abgespalten, um Insulin und C-Peptid zu bilden, die beide in den Blutkreislauf ausgeschüttet werden. C-Peptid gehört zur Klasse der Peptidverbindungen und wird typischerweise nicht für therapeutische Zwecke synthetisiert. Forscher beobachteten, dass C-Peptid eine bedeutende Rolle bei der Regulierung von Insulin und Glukose spielt. Es wird als Marker für die Beta-Zell-Funktion in der Diabetesforschung verwendet, da es zusammen mit Insulin co-sekretierte wird und die endogene Insulinproduktion widerspiegelt. Studien haben gezeigt, dass C-Peptid biologische Aktivitäten aufweisen kann, die die vaskuläre Funktion und die Gesundheit der Nerven beeinflussen, was auf potenzielle Rollen bei der Minderung von diabetesassoziierten Komplikationen hindeutet. Der Wirkmechanismus von C-Peptid umfasst seine Interaktion mit Zellmembranen, möglicherweise über einen G-Protein-gekoppelten Rezeptor, was zu verschiedenen intrazellulären Reaktionen wie einer erhöhten Calciumkonzentration und der Aktivierung von MAP-Kinase-Wegen führt. Diese Wege sollen seine Wirkungen auf den Blutfluss und die Zellfunktion vermitteln. Die pharmakokinetischen Eigenschaften von C-Peptid umfassen eine zirkulierende Halbwertszeit von etwa 30 Minuten, wobei der Stoffwechsel hauptsächlich in den Nieren erfolgt. Es wird typischerweise nicht als Medikament verabreicht, sodass die Bioverfügbarkeit über verschiedene Wege nicht anwendbar ist. Klinisch wird C-Peptid nicht als therapeutisches Mittel verwendet, ist jedoch ein wichtiger Biomarker im Diabetesmanagement und in der Forschung. Es ist nicht als Medikament für therapeutische Zwecke reguliert, aber seine Messung ist in klinischen Einrichtungen zur Beurteilung der Bauchspeicheldrüsenfunktion Standard.