Epidermales Wachstumshormon (EGF), auch bekannt als Urogastron, ist ein endogenes Peptid-Wachstumsfaktor, der hauptsächlich in den Speicheldrüsen und Nieren produziert wird. Es gehört zur Familie der Wachstumsfaktoren und spielt eine entscheidende Rolle beim Zellwachstum, der Proliferation und der Differenzierung. EGF ist ein prototypisches Mitglied einer Familie von Peptid-Wachstumsfaktoren, die den EGF-Rezeptor (EGFR) aktivieren, einen Rezeptor-Tyrosinkinase. Forscher beobachteten umfangreiche Studien zu EGFs Rolle in verschiedenen physiologischen Prozessen, einschließlich der Proliferation, Differenzierung und Migration von Epithelzellen. Es ist besonders signifikant im Kontext der onkogenen Transformation und der Krebsforschung, da Mutationen im EGF-Rezeptor mit unkontrolliertem Zellwachstum in Tumoren assoziiert sind. Der Wirkmechanismus von EGF umfasst die Bindung an den EGFR, was eine Kaskade intrazellulärer Signalwege auslöst, einschließlich der MAPK-, PI3K/Akt- und JAK/STAT-Wege. Diese Wege sind entscheidend für die Vermittlung der biologischen Effekte von EGF, wie Zellüberleben, Proliferation und Differenzierung. Die pharmakokinetischen Eigenschaften von EGF sind nicht gut dokumentiert, mit begrenzten Daten zur Halbwertszeit und dem Metabolismus. Die klinische Anwendung von EGF erfolgt hauptsächlich in Forschungseinrichtungen, mit laufenden Untersuchungen zu seinen potenziellen therapeutischen Anwendungen in der Krebsbehandlung und der Wundheilung. Der regulatorische Status variiert je nach Region, wobei EGF in vielen Ländern nicht weitreichend für therapeutische Zwecke zugelassen ist.