Transforming Growth Factor Beta 1 (TGF-β1) ist ein endogenes Zytokin, das zur TGF-beta-Superfamilie der Wachstumsfaktoren gehört. Es wird von verschiedenen Zelltypen produziert, einschließlich Thrombozyten, Makrophagen und Fibroblasten, und wird in einer latenten Form in der extrazellulären Matrix gespeichert. TGF-β1 ist ein polypeptidischer Wachstumsfaktor, der an zahlreichen zellulären Prozessen beteiligt ist. Forscher beobachteten, dass TGF-β1 eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des Zellwachstums, der Differenzierung und der Immunantworten spielt. Es wird umfassend im Kontext von Fibrose, Entzündung und Krebs untersucht. Insbesondere ist TGF-β1 an der Pathogenese entzündlicher Atemwegserkrankungen, kardialer Fibrose und vaskulärer Hypertrophie bei Bluthochdruck beteiligt. Der Wirkmechanismus von TGF-β1 umfasst die Bindung an TGF-beta-Rezeptoren auf der Zelloberfläche, was SMAD-abhängige und SMAD-unabhängige Signalwege aktiviert. Diese Signalwege vermitteln verschiedene biologische Effekte, einschließlich der Modulation der Genexpression und zellulärer Reaktionen. Die pharmakokinetischen Eigenschaften von TGF-β1 sind nicht gut dokumentiert, aber es ist bekannt, dass es unter bestimmten Bedingungen aus Geweben wie Dentin freigesetzt wird. Klinisch wird TGF-β1 nicht als therapeutisches Mittel eingesetzt, aufgrund seiner komplexen Rolle in verschiedenen Krankheiten, und es ist hauptsächlich ein Ziel für die Forschung zur Entwicklung von Behandlungen für Zustände wie Fibrose und Krebs. Der regulatorische Status von TGF-β1 als therapeutisches Mittel ist nicht festgelegt, da es nicht für die klinische Anwendung zugelassen ist.