Wechselwirkungen von IGF-1 mit der Blut-Hirn-Schranke in vivo und in situ.
Pan W & Kastin A J · Neuroendocrinology · 2000
Forscher untersuchten, wie insulinähnlicher Wachstumsfaktor-1 (IGF-1) die Blut-Hirn-Schranke (BHS) überquert und sein Verhalten im Gehirn und Rückenmark. Sie fanden heraus, dass IGF-1 schnell ins Gehirn eindringen kann und für kurze Zeit intakt bleibt, was auf ein spezifisches Transportsystem an der BHS hinweist, das seine Verfügbarkeit für das zentrale Nervensystem reguliert.
Key findings
- 01Forscher beobachteten, dass IGF-1 eine Halbwertszeit von 4,5 Minuten im Blut hat und nach intravenöser Injektion effektiv ins Gehirn und Rückenmark eindringen kann.
- 02Die Influxrate von IGF-1 ins Gehirn wurde mit 0,4 Mikrol/g x min gemessen, was auf einen signifikanten Transportmechanismus hinweist.
- 03Die Studie ergab, dass die Anwesenheit von nicht-radiolabeltem IGF-1 den Influx von IGF-1 ins Gehirn bei Injektion erhöht, jedoch nicht während der direkten Gehirnperfusion.