Cerebrolysin, eine Mischung aus niedermolekularen Peptiden und Aminosäuren, die aus porzinem Gehirn stammen, entfaltet seine neuroprotektiven Wirkungen möglicherweise durch die Aktivierung neurotropher Rezeptoren wie den TrkB-Rezeptor, der am Signalweg des aus dem Gehirn stammenden neurotrophen Faktors (BDNF) beteiligt ist. Diese Aktivierung kann das Überleben von Neuronen verbessern, die Neurogenese fördern und die synaptische Plastizität modulieren, obwohl die genauen molekularen Mechanismen und alle beteiligten Signalwege noch nicht vollständig verstanden sind. Darüber hinaus kann Cerebrolysin den NO/cGMP-Weg beeinflussen, was zur Neuroprotektion und entzündungshemmenden Wirkungen im Kontext neurologischer Erkrankungen beiträgt.