Melanotan I (MT-I) ist ein synthetisches Analogon des alpha-Melanocyte-stimulating Hormons (α-MSH), das als melanotropes Peptid klassifiziert wird, das die Hautpigmentierung stimuliert. Forscher untersuchen es hauptsächlich hinsichtlich seines Potenzials, eine Bräunung ohne UV-Strahlung zu induzieren, mit dem Ziel, eine sicherere Alternative zur Erreichung eines gebräunten Aussehens zu bieten. Wichtige Erkenntnisse aus pharmakokinetischen Studien zeigen, dass die subkutane Verabreichung von MT-I vollständig bioverfügbar ist, was zu signifikanten Bräunungseffekten führt, die Wochen nach der Behandlung anhalten können, während minimale Nebenwirkungen berichtet wurden. Der aktuelle Forschungsstatus hebt Bedenken hinsichtlich der unregulierten Verwendung von MT-I und seinen Analoga hervor, mit laufenden Untersuchungen zu deren Sicherheit und Wirksamkeit sowie den Auswirkungen ihrer Verwendung in verschiedenen Populationen.