Spermidin ist ein natürlich vorkommendes Polyamin, das in allen lebenden Zellen gefunden wird und eine entscheidende Rolle in zellulären Funktionen und im Stoffwechsel spielt. Forscher untersuchen Spermidin hauptsächlich wegen seiner potenziellen Auswirkungen auf Autophagie, Langlebigkeit und verschiedene altersbedingte Krankheiten. Wichtige Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die Supplementierung mit Spermidin die Autophagie verbessern, die kardioprotektiven Eigenschaften fördern und die Neuroinflammation reduzieren kann, wobei Studien seine Beteiligung an der Verlängerung der Lebensspanne und der Gesundheitsspanne bei verschiedenen Modellorganismen nahelegen. Aktuelle Forschungen setzen sich weiterhin mit den Wirkmechanismen von Spermidin und seinem therapeutischen Potenzial bei Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neurodegenerativen Störungen und Fibrose auseinander.