Elamipretid, auch bekannt als SS-31, ist ein mitochondrienzielendes Tetrapeptid, das aufgrund seines Potenzials zur Behandlung mitochondrialer Dysfunktionen bei verschiedenen Krankheiten Aufmerksamkeit erregt hat. Forscher untersuchen es hauptsächlich hinsichtlich seiner Auswirkungen auf oxidativen Stress und Neuroinflammation, insbesondere bei Erkrankungen wie neurodegenerativen Störungen und Ischämie-Reperfusionsverletzungen. Wichtige Ergebnisse aus Studien zeigen, dass SS-31 die mitochondriale Funktion verbessern, die synaptische Signalübertragung verstärken und Gedächtnisbeeinträchtigungen in Modellen entzündlichen Stresses reduzieren kann, während es auch schützende Effekte in kardialen und renalen Modellen zeigt. Aktuelle Forschungen setzen die Erkundung seines therapeutischen Potenzials und seiner Wirkmechanismen fort, wobei laufende klinische Studien seine Wirksamkeit bei verschiedenen Erkrankungen, die mit mitochondrialer Dysfunktion verbunden sind, bewerten.