Humanes Choriongonadotropin (hCG) ist ein glykoprotein-hormon, das hauptsächlich von der Plazenta während der Schwangerschaft produziert wird und als Mitglied der Familie der glykoprotein-hormone neben luteinisierendem Hormon (LH) und follikelstimulierendem Hormon (FSH) klassifiziert wird. Forscher untersuchen hCG hauptsächlich hinsichtlich seiner Rolle als Biomarker in der Schwangerschaft und verschiedenen reproduktiven Störungen sowie seiner Implikationen in bestimmten Krebserkrankungen. Wichtige Ergebnisse aus Studien zeigen, dass hCG-Spiegel als Indikatoren für Bedingungen wie Eileiterschwangerschaft und Hodenkrebs dienen können, wobei spezifische Varianten von hCG mit unterschiedlichen klinischen Szenarien assoziiert sind. Darüber hinaus haben aktuelle Untersuchungen genetische Faktoren wie das familiäre hCG-Syndrom aufgedeckt, die zu positiven hCG-Testergebnissen bei asymptomatischen Personen führen können. Aktuelle Forschungen untersuchen weiterhin die vielfältigen Rollen von hCG sowohl in der reproduktiven Gesundheit als auch in der Onkologie und heben seine Komplexität und potenzielle klinische Bedeutung hervor.